Navigationslinks überspringen.
Patentverwertungsagenturen
Patentverwertungsagenturen (PVA) wurden nach der Änderung des Arbeitnehmererfinderrechtes im Jahre 2002 gegründet.
 
Ausgangslage war der Wegfall des sogenannten "Hochschullehrerprivileges", welches dem Lehrpersonal an Hochschulen das Recht einräumte, selbst über die wirtschaftliche Verwertung ihrer Erfindungen zu entscheiden. Mit diesem Recht war in der Regel ein hohes finanzielles Risiko verbunden, das vielfach nicht zu einer Verwertung führte.
Nach der Novellierung des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen (ArbnErfG) tragen die Hochschulen die finanziellen Belastungen, die bei der Verwertung der Erfindungen entstehen. Durch die Inanspruchnahme einer PVA haben die öffentlichen Einrichtungen des Thüringer Verwertungsverbundes (TVV) die Möglichkeit, ihr finanzielle Risiko erheblich zu mindern.
 
Die PVA im PATON Landespatentzentrum Thüringen ist eine von derzeit (2008) 22 PVA's in Deutschland. Sie betreibt seit August 2002 aktive Patentverwertung für den TVV, einem Zusammenschluss von Fachhochschulen, Instituten und Universitäten aus Thüringen.

 
(Stand 09/2012)