Aufgaben


Das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wird hochschulintern alle 3 Jahre durch eine Beschäftigte der Hochschule besetzt. Sie hat eine Stellvertreterin und einen Beirat.

Die derzeitige Gleichstellungsbeauftragte der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist Frau Heidi Städtler.

Zu den Arbeitsschwerpunkten der Gleichstellungsbeauftragten gehören: 

  • Beratung der Hochschulleitung zu gleichstellungsrelevanten Fragen
  • Mitwirkung in Gremien (Senat, Hochschulrat usw.) 
  • Mitwirkung in Stellenbesetzungs- und Berufungsverfahren 
  • Öffentlichkeitsarbeit (Informationen zu den Arbeitsfeldern in Gremien und verschiedenen Medien) 
  • Beratungen zur Erstellung / Umsetzung / Aktualisierung des Frauenförderplans 
  • Beratungen für Beschäftigte und studierende Frauen in Gleichstellungsfragen

Im Frauenförderplan werden Maßnahmen zur Förderung von Frauen an der Hochschule und zur Nachwuchsförderung bzw. –gewinnung festgelegt.

Beratungen erfolgen zu individuell vereinbarten Terminen im Gleichstellungsbüro.
Die Gleichstellungsbeauftragte wird in ihrer Arbeit von ihrer Stellvertreterin und vom Beirat unterstützt.
Sie kooperiert mit den Gleichstellungsbeauftragten der anderen Thüringer Hochschulen (LaKoG). 


Gesetzliche Grundlagen

Nach §§ 2 Abs. 2 und 72 Abs. 4, 6 des Thüringer Hochschulgesetzes ist es die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten, die Hochschule bei der Wahrnehmung von Lehre, Forschung und Weiterbildung unter dem Aspekt der Gleichberechtigung und des Abbaus von Benachteiligungen für Frauen zu unterstützen. In ihrer Funktion kann sie gleichstellungsrelevante Fragen in alle Gremien und Ausschüsse der Hochschule sowie der Fachbereiche hineintragen. Sie hat Rede- und Antragsrecht. Sie wirkt mit bei allen personellen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen, die Frauen betreffen, und hat das Recht, Stellungnahmen abzugeben. Entscheidungen, die gegen ihre Stellungnahme getroffen werden, müssen auf ihren Antrag hin überprüft und erneut getroffen werden (vgl. § 72 Abs. 6 ThürHG).
Sie unterstützt die Hochschule und begleitet die Auswahlverfahren bei Einstellung - einschließlich Berufungen - , Beförderung, Höhergruppierung und Aufstieg in die nächsthöhere Laufbahn, um bei diesen Verfahren eine Erhöhung des Frauenanteils zu bewirken. Sie achtet darauf, dass bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung Frauen bevorzugt berücksichtigt werden, soweit und solange Unterrepräsentanz (d.h. nach § 4  Landesgleichstellungsgesetz (LGG) weniger als 50 %) gegeben ist und sofern nicht schwerwiegende soziale Gründe in der Person des Mitbewerbers vorliegen (vgl. § 43 Abs. 3 ThürHG). 
 

Aktuelle Aufgabenfelder

1. Frauenförderung / Chancengleichheit von Frauen und Männern
Zu den Maßnahmen zählen:

  • Beratungen zu allen gleichstellungsrelevanten Fragen
  • Information über rechtliche Grundlagen 
  • Informationen zu Fördermöglichkeiten 
  • Begleitung von Stellenbesetzungs- und Berufungsverfahren 
  • Gremienarbeit, Öffentlichkeitsarbeit 
  • Frauenförderplan

2. Beratung
Unter anderem zu folgenden Themen:

  • Berufliche Weiterentwicklung/Personalentwicklung für Frauen
  • Berufseinstieg und Studienplanung
  • Familie, Beruf und Studium
  • persönliche Beratung in Krisen und Konflikten

Darüber hinaus können Kontakte zu Beratungsstellen vermittelt und Informationsmaterialien zu Themen rund um Frauenförderung, Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeboten werden.

3. Familienfreundliche Hochschule
Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena möchte eine familienfreundliche Hochschule sein: Arbeit /Studium und Familie sollen gut miteinander vereinbar sein.

Eine Befragung an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena 2008 ergab, dass Studierende und Mitarbeiter eine flexible Kinderbetreuung wünschen (auch mal stundenweise oder unregelmäßig). Diesem Wunsch wird nun zusammen mit der FSU und dem Studentenwerk Thüringen Rechnung getragen:

  • seit Ende 2008 gibt es neben den Kitas des Studentenwerks die flexible Kinderbetreuung JUNI-Kinder. Infos / Kontakte werden über das Gleichstellungsbüro gern vermittelt.
  • die Ernst-Abbe-Hochschule Jena hat verschiedene Wickelplätze. 
  • seit 2008 hat die Ernst-Abbe-Hochschule Jena einen eigenen Wickel- und Stillraum. Derzeit wird an einer Kind gemäßeren Ausgestaltung des Raumes gearbeitet.