Prof. Dr. Spessert neuer Dekan des Fachbereichs Maschinenbau der FH Jena


Der Fachbereich Maschinenbau hat einen neuen Dekan gewählt: Am 1. September tritt Prof. Dr.-Ing. Bruno M. Spessert die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Lochmann an. Als Prodekan wurde Prof. Dr.-Ing. Thomas Heiderich in seinem Amt bestätigt. Das Amt des Studiendekans übernimmt Prof. Dr.-Ing. habil. Jörg Grabow. Persönlich und im Namen des Fachbereichsrates dankt Prof. Spessert dem scheidenden Dekan und dem scheidenden Studiendekan Prof. Dr.-Ing. habil. Dirk Heinze für die während der vergangenen vier Jahre geleistete Arbeit herzlich.
Prof. Spessert wurde in Köln geboren und wuchs in Bergisch Gladbach auf. Anschließend studierte und promovierte er an der RWTH Aachen, arbeitete dann beim Dieselmotorenhersteller DEUTZ in Köln und nahm 1994 einen Ruf an die RFH Köln an. Von dort wechselte er 1997 an die FH Jena, wo er u.a. den „Jenaer Akustik Tag“ initiiert hat.
Als wichtigste Aufgabe des Fachbereichs Maschinenbau betrachtet Prof. Spessert die erfolgreiche Einführung der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge für Maschinenbau und Mechatronik. Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau beginnt erstmals im Wintersemester 2005/06, die ersten Studierenden dieses neuen Studienganges haben sich bereits immatrikuliert. Im Sommersemester 2006 wird voraussichtlich der Master-Studiengang Maschinenbau folgen. Das Studienangebot soll im WS 2006/07 um die Bachelor- und Master-Studiengänge Mechatronik ergänzt werden.
Gegenüber den bisherigen Diplom-Studiengängen haben die neuen Bachelor-Studiengänge den Vorteil einer um ein Semester verringerten Studiendauer von nur noch 7 Semestern. Trotz der Studienzeitverkürzung bieten auch die Bachelor-Studiengänge (ebenso wie die Diplom-Studiengänge) eine umfassende und praxisnahe Ausbildung. Die künftigen Absolventen eignen sich eine breit angelegte Grundlagen-, Fach- und Methodenkompetenz an. Fester Bestandteil im Bachelorstudium Maschinenbau ist weiterhin das Praxissemester in einem Industrieunternehmen.
Für besonders begabte Studierende wird im Anschluss an ein Bachelor-Studium zukünftig ein aufbauendes Master-Studium möglich sein. Das Master-Studium dauert drei Semester und ermöglicht ein Vertiefen spezieller Aspekte des Maschinenbaus. Im Anschluss an ein erfolgreich absolviertes Master-Studium eröffnet sich auch die Möglichkeit zur Promotion.
Mit dem Angebot der neuen modularisierten Studiengänge reagiert die FH Jena auf die aktuellen bildungspolitischen Erfordernisse: die Schaffung eines europäischen Hochschulraumes bis 2010.


Prof. Dr.-Ing. Martin Garzke
garzke@fh-jena.de