Bausteine für das Zwergenhaus


Studierende der FH Jena spenden für Kindergarten


Am kommenden 15. Dezember um 15.00 Uhr übergeben Studierende der FH Jena dem Kindergarten „Zwergenhaus“ in der Kreußlerstraße 2 eine Spende i.H. von 200,- €.
Die Projektgruppe, drei Studentinnen des Fachbereichs Betriebswirtschaft der FH Jena, erhielt die Summe als Anerkennung für eine detaillierte Studie zur „Zufriedenheit am Arbeitsplatz“ der Firma GeAT AG. Ziel der Studie war eine Standortbestimmung und die Herausarbeitung von Optimierungspotenzialen für Thüringens größtes Zeitarbeitsunternehmen. Die Ergebnisse wurden in einen Projektbericht ausführlich dokumentiert und auf einer Tagung der GeAT im November in Neuhaus der Führungsspitze des Unternehmens präsentiert.
Die Durchführung eines großen Projektes in Zusammenarbeit mit der regionalen Unternehmenspraxis ist für die Studierenden im betriebswirtschaftlichen Schwerpunktfach Personalwirtschaft im 6. Semester obligatorisch. Katrin Schlochow, Anja Schröder und Daniela Wenk beschlossen spontan, ihre Anerkennungsprämie für einen sozialen Zweck zu spenden und entschieden sich für den Kindergarten Zwergenhaus am Jenaer Friedensberg. Damit kann die eine oder andere Anschaffung von Spielen und Bastelmaterial unterstützt werden, welche die engen Etats der Kindergärten nicht mehr hergeben.
Bei der Spendenübergabe am kommenden Donnerstag um 15.00 Uhr sind anwesend: Katrin Schlochow, Anja Schröder und Daniela Wenk als Projektgruppe, für den Projektauftraggeber der Sprecher des Vorstands, Helmut Meyer, die Assistentin des Vorstands, Isabell Schöpe, der Leiter der Niederlassung Jena, Peter Ludwig und der Initiator und Betreuer der Projektarbeit an der FH Jena, Prof. Dr. Klaus Watzka.
Prof. Watzka zur Spende der Studentinnen: Eigentlich sprechen wir in der Theorie immer nur von win-win-Situationen, aber mit dieser Spende ist sogar eine win-win-win-Situation entstanden: eine Aktivität und drei Gewinner. Katrin Schlochow, Anja Schröder und Daniela Wenk konnten über das Projekt wertvolle Erfahrungen im Projektmanagement sammeln, die GeAT AG erhielt wichtige Informationen zur weiteren Optimierung ihrer Arbeitsverhältnisse mit Zeitarbeitern und die „Zwerge“ im Zwergenhaus profitieren ebenfalls von der gelungenen Kooperation. Es ist überaus wichtig, dass unsere Studierenden als künftige Führungskräfte auch soziales und bürgerschaftliches Engagement entwickeln. Ich hoffe, dass wir mit diesem gelungenen Beispiel des Zusammenwirkens von Unternehmen, Fachhochschule und gemeinnütziger Organisation noch viele Nachahmer finden.

sn