Zukunft Ingenieurwissenschaften


Was bringen die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge für die Studierenden und für die Praxis?


(Jena, 16. November 2006) Auf der heutigen Pressekonferenz stellten der Prorektor für Studium und Lehre, Prof. Dr. Thomas Reuter und die Dekane der ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche der Fachhochschule Jena Schwerpunkte ihrer neu akkreditierten Studiengänge vor.

3.235 junge Menschen studieren seit Beginn des Wintersemesters in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen an der FH Jena, bei einer Gesamtstudierendenzahl von 4.915 Studentinnen und Studenten. Die Ingenieurwissenschaften sind eine der drei Ausbildungssäulen der Fachhochschule Jena und nicht nur in dieser Eigenschaft ein starker Partner für die Wirtschaft der Region und darüber hinaus.

Die Akzeptanz hervorragend ausgebildeter Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt ist enorm hoch. Junge Ingenieure können sich Ihren Berufsstart meist unter mehreren Angeboten aussuchen. Dieser Trend ist ansonsten keineswegs selbstverständlich. Entsprechend dieser wachsenden Bedeutung gehört die bestmögliche Ausbildung des Nachwuchses zur Hauptaufgabe der ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche der FH Jena.

In diesem Herbst wurden alle neuen Bachelor- und Masterstudiengänge des gesamten ingenieurwissenschaftlichen Bereiches der FH Jena erfolgreich akkreditiert, eine landesweit einmalige Situation. Die Konzepte der neuen Studiengänge wurden im Vorfeld intensiv mit Vertretern aus Industrieunternehmen und Forschungsinstituten diskutiert, um die Lernziele und Lehrinhalte der anwendungsorientierten Studiengänge den berufspraktischen Qualifikationsanforderungen anzupassen.

Generell wird neben der Vermittlung der Fachinhalte großer Wert auf die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie fachübergreifende Methodenkompetenz, Selbst- und Sozialkompetenz gelegt. Berührungsängste mit den neuen Abschlüssen gibt es bei den Studierenden nahezu keine. Durch das Angebot integrativer Fächer und die verzahnte Vermittlung von Inhalten aus verschiedenen Fachrichtungen erhalten die Studierenden eine ganzheitliche Sicht auf Problemstellungen in Wirtschaft und Technik. Somit sind sie besten vorbereitet auf den Einsatz in Unternehmensbereichen, in denen eine reine Betriebswirtschaft- oder Ingenieursausbildung zu einseitig ist.

Darüber hinaus unterstützt die FH Jena durch die Praxisnähe ihrer wissenschaftlichen Ausbildung und dem Schwerpunkt auf der anwendungungsorientierten Forschung die Thüringer Industrie bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren. Besonders die Einführung von Masterstudiengängen bietet den Fachhochschulen die Möglichkeit, die Ausbildung weiter zu verbessern und gleichzeitig Forschung und Entwicklung zu intensivieren.

sn


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