Promotion mit dem summa cum laude


(18. Dezember 2007) Silvio Dutz, Absolvent der Fachhochschule Jena, schloss kürzlich seine Promotion mit dem Prädikat summa cum laude ab. In seiner Dissertation zum Thema Magnetische Eisenoxid-Nanopartikel für intracorporale Erwärmungsanwendungen in der Medizin verband Dr. Dutz materialwissenschaftliche Fragestellungen mit Zielen konkreter medizinisch-therapeutischer Anwendungen.

Der gebürtige Thüringer schrieb die Promotion in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg. Betreut wurde er von Prof. Dr. Müller von der dortigen Fakultät für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie. Ein weiterer Kooperationspartner war das IPHT Jena, in dem, unter Betreuung von Prof. Dr. Gawalek, Leiter der Abteilung Magnetik, ein großer Teil der praktischen Arbeiten stattfand. Prof. Dr. Matthias Bellemann (Fachbereich Medizintechnik/Biotechnologie) war der Doktorvater der FH Jena für Herrn Dutz.

Dr. Silvio Dutz gewann in seiner Arbeit grundlegende Erkenntnisse über die physikalischen Eigenschaften magnetischer Nanopartikel. Auf der Basis seiner Daten wurde eine Richtlinie für das Aussehen der für die entsprechende Anwendung optimalen Nanopartikel entwickelt. Diese Partikel gilt es nun, mit vorhandenen oder noch zu entwickelnden Verfahren, herzustellen.

Der Fünfunddreißigjährige wurde für seine hervorragende Promotion kürzlich auch mit einem Preis der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ausgezeichnet. Derzeit ist Dr. Dutz noch im Projekt Magnetische Methoden in der Medizin in der FH Jena beschäftigt. Im kommenden Jahr tritt er eine Projektstelle zum Thema Nanopartikel und Hyperthermie am IPHT an. Den Kontakt zur Fachhochschule möchte Silvio Dutz nicht verlieren.


sn

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