Für Selbsthilfestrukturen jenseits des Urals


Gäste aus Nowosibirsk an der Fachhochschule Jena


In der Woche vor Pfingsten besuchten Gäste aus Nowosibirsk die Fachhochschule Jena, um langfristig eine Partnerschaft zu entwickeln. Erstes Projekt ist der Aufbau von Selbsthilfestrukturen in der ländlichen Region von Nowosibirsk, das gemeinsam mit dem Fachbereich Sozialwesen der FH Jena startet.

Kooperationspartner ist hierbei auch der Verein Vorruhestand der Chemieregion e.V., Merseburg, vertreten durch Peter Wetzel.  Der Kreis der Nowosibirsker Partner umfasst das Humanistische Institut (Rektor Prof. Dr. Evgeny Sokolov), das Orthodoxe Gymnasium (Leiterin Prof. Dr. Lyubov Talysheva), das entstehende „Haus der Barmherzigkeit“ in Nowosibirsk unter Leitung von Dr. Evgeny Shiltsin und das Netzwerk der Sozialzentren unter Leitung von Irina Zvetkowa.

Geplant ist die Gründung eines generationsübergreifenden Netzwerkes von ehrenamtlichen Helfern zugunsten älterer Menschen, insbesondere NS- und anderen Kriegsopfern, in den Außenbezirken von Nowosibirsk. Ein internationaler Austausch zum Thema „Ehrenamt in der Altenhilfe und Altenarbeit“ von Studierenden der beteiligten Hochschulen soll ebenfalls mit dem Projekt verbunden werden.

Die Jenaer Ansprechpartner für das Projekt sind Prof. Dr. Hirt und Prof. Dr. Schäfer sowie die Studentin Svetlana Bulakhova vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule.
 
Kontakt:
Prof. Dr. Schäfer, Tel. 03641 – 205 815
erich.schaefer@fh-jena.de

Prof. Dr. Hirt, Tel. 03641 – 205 814
rainer.hirt@fh-jena.de


sn