Klimadebatte, unblutige Methden und magnetische Felder


Experimente zur Langen Nacht der Wissenschaften in der FH Jena

Die frühzeitige Erkennung von Herz-Kreislauf-Risikopatienten ist für eine optimale Therapie dramatisch wichtig. Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 16. November demonstriert Prof. Dr. Andreas Voss von der Fachhochschule Jena (Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie) moderne Medizintechniksysteme zur Früherkennung. Die Besucher lernen neue, unblutige und nicht belastende Methoden kennen und können den Einsatz auf Wunsch auch am eigenen Körper erleben.

Zu den Neuerungen auf dem Gebiet der Medizintechnik gehört auch die Arbeit mit magnetischen Feldern. Sie sind wegen ihrer Unschädlichkeit allen Methoden überlegen, die ionisierende Strahlung verwenden. Darüber hinaus kann mit Magnetfeldern kontaktlos Energie übertragen werden. Prof. Dr. Matthias Bellemann wird das von ihm patentierte Verfahren der Anwendung magnetischer Medikamentenkapseln für das Publikum demonstrieren.

Um Gesundheit geht es auch am Stand des Gasfilterkorrelationsmessgerätes des Fachbereichs SciTec. Prof. Dr. Andreas Schleicher wird hier Kohlendioxidmessungen vorführen. Im Rahmen der aktuellen Klimadebatte hat Kohlendioxid einen denkbar schlechten Ruf. Aber nicht nur Braunkohlekraftwerke emittieren das Treibhausgas. Prof. Schleicher und seine Mitarbeiter ermitteln die vorhandene Kohlendioxidkonzentration im Raum und verwenden dabei ein von Studenten der FH Jena entwickeltes Messgerät.

Die Veranstaltungen der FH Jena sind seit dem 7. September auch im Internet abrufbar, über die Startseite der Fachhochschule: http://www.fh-jena.de

Sigrid Neef
Tel. 03641 - 205 130



Programm der Fachhochschule Jena