Diagnose und Prognose im Jugendstrafverfahren


6. Thüringer Jugendgerichtstag

(28. Oktober 2009) Am kommenden 4. November ist die Fachhochschule Jena Gastgeberin für den 6. Thüringer Jugendgerichtstag. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr in der Aula von Haus 4 auf dem Campus an der Carl-Zeiss-Promenade.

Die Jugendgerichtstage finden als Veranstaltungen der Deutschen Vereinigung für Jugendge- richte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ)jährlich mit wechselnden Themenschwerpunkten aus dem Kontext der Jugendstrafrechtspflege statt.

In diesem Jahr beschäftigt sich die Tagung der an der Jugendstrafrechtspflege beteiligten Berufs- gruppen mit dem Thema Diagnose und Prognose im  Jugendstrafverfahren. Die Referentinnen und Referenten kommen unter anderem von den Universitäten Hamburg und Jena, von den Sophien- und Hufelandkliniken Weimar und von der Justizvollzugsanstalt Kiel.

Eine qualitativ hochwertige Einschätzung der Taten und der Persönlichkeit junger Straftäter in ihrer Lebensgeschichte sowie die Analyse von Faktoren die mit der Tatbegehung in Zusammenhang stehen und auch für einen potentiellen Rückfall bedeutsam sind, ist für die gezielte Auswahl ange- messener und  wirksamer Reaktionen von zentraler Bedeutung.

Die Tagung wird verschiedene theoriegeleitete Diagnoseinstrumente und Methoden der Arbeit mit jungen Straftätern vorstellen. Damit sollen fachliche  Weiterentwicklungen in der Jugendstraf- rechtspflege für Thüringen angeregt werden.

Die Medien sind zur Tagung herzlich eingeladen, das Programm ist als Anlage beigefügt.

Kontakt: Prof. Dr. Heike Ludwig
heike.ludwig@fh-jena.de


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