Erfolgreiche Netzwerke


Japanische Besucher informieren sich in Jena

(03. Februar 2009) Besucher aus Japan informierten sich heute in den Jenaer Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen über die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in Stadt und Region.

Erste Station der Recherchen von Yasuo Iriyama, vom Institut für Wissenschafts- und Technologiepolitik des japanischen Kultusministeriums in Tokio und Toshihide Fukui, Mitarbeiter der Japanischen Botschaft in Berlin, war heute Vormittag die Fachhochschule Jena.

Auf dem Plan der Gäste stand die aktuelle Hochschulentwicklung ebenso wie Einblicke in die Forschungsfelder der Hochschule. So gab es viele Nachfragen nach der Gründertradition und den Gründernetzwerken.

Weiterhin interessierten sie sich für die Zusammenarbeit der FH Jena mit Unternehmen und Forschungsinstituten. Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor für Forschung der FH Jena, erläuterte die Beziehungen mit den Clusterverbünden, aber auch mit den deutschen und internationalen Hochschulen. Erst im vergangenen Herbst hatte die FH Jena im japanischen Distrikt  Hamamatsu einen Kooperationsvertrag mit der Universität Shizuoka unterzeichnet. Yasuo Iriyama war nun auch interessiert an der weiteren Zusammenarbeit mit der japanischen Region.

Gefragt nach den Jenaer Erfolgsrezepten, erläuterte Rektorin Prof. Dr. Gabriele Beibst, dass neben der Grundstrategie auch eine hohe Motivation und Vertrauen die Entwicklung von Hochschulen, Wissenschaft und Wirtschaft in Jena begründen. Der Erfolg des Clusters habe seine Basis in langjähriger Partnerschaft und guter Kommunikation: „Die kurzen Jenaer Wege“, betonte Prof. Beibst, „haben den gemeinsamen Erfolg in jeder Hinsicht ermöglicht. Nun kommt es aber darauf an, mit der „Marke Jena“ auch international kontinuierlich zu arbeiten.“


sn