Reichlich Regen und Schnee


Monatlicher Witterungsrückblick der FH Jena

(9. März 2009) Nach zwei sehr milden Wintern prägte sich der letzte Januar als besonders kalt und frostig ins Gedächtnis ein. Dagegen fiel der Februar zumindest in Jena eher mittelmäßig aus. Anfangs gab es etwas Sonnenschein. So fiel es besonders auf, dass es zu Maria Lichtmess (2.2.) abends schon wieder eine Stunde länger hell war. Der Sonnenaufgang verschob sich hingegen im gleichen Zeitraum nur um eine halbe Stunde.

Mit der Sonne stiegen auch die Temperaturen etwas an. Am 6. Februar wurde an der Fachhoch- schule Jena schon mal 10,3°C gemessen. Mitte des Monats wurden die häufigen Niederschläge ergiebiger. Regen und Schnee wechselten sich ab, und es wurde wieder deutlich kühler. Leicht beschneite oder überfrorene Wege am Morgen waren fast schon normal. Am 19. Februar war es mit -9,2°C noch einmal richtig frostig. Zum Monatsende hin wurde es dann ganz langsam milder. Erst in den letzten Tagen zeigten sich die ersten Frühblüher in den Vorgärten. Mit 1,9°C war der Februar insgesamt ein halbes Grad wärmer als im langjährigen Mittel 1961-90.

Niederschläge fielen mit 46 mm reichlich und gut verteilt. Oft war es nass, kalt und grau. Nur an sieben Tagen blieb es trocken. Morgens war es häufig etwas weiß. Aber in Jena blieb es nicht lange dabei. Im Thüringer Wald und im Erzgebirge sah das anders aus. Dort sammelten sich erstaunliche Schneemengen an. Regen, durchfeuchteter und teilweise noch gefrorener Boden sowie Schneeschmelze ließen den Wasserstand der Saale deutlich ansteigen.

Bernhard Kühn
Dipl.-Physiker



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