Zusammenarbeit für ein „wissenschaftlich-technisches Ökosystem“


Besuch der Thüringer Ministerpräsidentin und einer französischen Delegation an der EAH Jena

(16. November 2012) Heute Nachmittag besuchte die Thüringer Ministerpräsidentin, Christine Lieberknecht, gemeinsam mit einer Delegation aus der Picardie, die Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena. Rektorin Prof. Dr. Gabriele Beibst informierte die Ministerpräsidentin und die französischen Gäste über Lehre und Forschung der Hochschule im aktuellen Wintersemester.
 
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht betonte insbesondere den ganzheitlichen Ansatz von Lehre und Forschung der EAH Jena mit ihrem Blick auf die Herausforderungen unserer Gesellschaft und unserer Zeit. Weiterhin würdigte sie die langjährige, intensive Partnerschaft Thüringens mit der französischen Partnerregion. Diese ist unter anderem von einer engen Kooperation der Hochschulen Thüringens und der Picardie geprägt.
 
Auch Claude Gewerc, Präsident des Regionalrates der Picardie und Leiter der französischen Delegation, unterstrich das gute Verhältnis beider Regionen. In den vergangenen 20 Jahren entstanden auch mit Jena zahlreiche gemeinsame Projekte, ein, wie Gewerc betonte, regelrechtes „wissenschaftlich-technisches Ökosystem“: mit der Friedrich Schiller-Universität und der EAH Jena sowie mit der Carl Zeiss AG, der JENOPTIK AG oder den Max-Planck-Instituten.
 
Gemeinsam mit Ministerin Marion Walsmann besuchten die Gäste anschließend das Labor Mikrosystemtechnik, wo Prof. Dr. Karl-Heinz Feller, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie, das gemeinsame Forschungsvorhaben „Nanotoxiscreen“ vorstellte: Es umfasst eine Kooperation zwischen der Technischen Universität Compiegne und der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena auf dem Gebiet der miniaturisierten Nachweisverfahren (Lab-on-a-Chip-Systeme) in der personalisierten Medizin. Im aktuellen Projekt beschäftigt sich die Forschungsgruppe mit der Testung toxischer (gesundheitsschädigender) Wirkungen, welche Nanopartikel auf gesunde humane Zellen haben können.
 

sn, Claudia Kindermann-Weiss