Forschung an metallischen Hochtemperaturwerkstoffen


Materialwissenschaftler ist Forschungspreisträger der EAH Jena

(6. November 2014) Beim Tag der Forschung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena  in der vergangenen Woche wurde Prof. Dr. Jürgen Merker mit dem Forschungspreis des Förderkreises der Hochschule in Höhe von 2.500 € ausgezeichnet.
 
Der Materialwissenschaftler lehrt seit Jahresanfang 2006 als Professor für Werkstofftechnik im Fachbereich SciTec der EAH Jena. Nach seinem Studium an der TU Dresden arbeitete Jürgen Merker als Assistent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er promovierte 1992 an der TU Dresden. Ab 1995 war er bei verschiedenen Unternehmen in Forschung und Entwicklung tätig, bevor er im Jahr 2002 als Professor für Material- und Fertigungstechnologie, Schwerpunkt Angewandte Metallkunde, an die FH Gießen-Friedberg berufen wurde.
 
Die Forschungsschwerpunkte des Werkstoffexperten liegen vor allem im Bereich der metallischen Hochtemperaturwerkstoffe, wie beispielsweise Platin und dessen Legierungen. Hier forscht er zum Verhalten der Metalle bis zu extrem hohen Temperaturen, zur inneren Oxidation sowie an Schadensanalysen.
 
Prof. Dr. Merker arbeitet mit zahlreichen Partnern in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammen. Aber auch als Lehrender ist er sehr aktiv, sei es bei der Konzeption von Studiengängen, bei der Betreuung von Abschlussarbeiten und kooperativen Promotionen sowie bei der Mitwirkung in zahlreichen fachspezifischen Arbeitskreisen. Darüber hinaus blickt der diesjährige Forschungspreisträger der EAH Jena auf zahlreiche Veröffentlichungen.
 
Ausgezeichnet vom Förderkreis wurden zum Tag der Forschung auch Studierende der EAH Jena für die besten Poster des gleichnamigen Wettbewerbes. Hier erreichte Daniel Gläsner für die Darstellung seiner Bachelorarbeit der Biotechnologie den mit 300 € dotierten ersten Preis. Der zweite Platz wurde wegen Punktegleichheit doppelt vergeben: Jeweils 150 € erhielten Lisa Pohle für das Poster ihrer Bachelorarbeit aus der Werkstofftechnik sowie die Gruppe mit Juliane Fitzer, Viktoria Höfer, Anja Böhm und Nadine Meinel aus dem Masterstudiengang Soziale Arbeit für die Forschungsarbeit „Neue Ambulante Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz“.
 
sn
Foto: Stefanie Reuter