Das Beste aus dem Studium herausholen


EAH Jena beliebt bei internationalen Studierenden 

 (12. November 2014) Deutsche Fachhochschulen liegen im Trend – insbesondere bei ausländischen Studierenden. Deren Zahl ist innerhalb von fünf Jahren (WS 2009/2010 bis WS 2013/2014) um 29,1 Prozent gestiegen, während der Anteil ausländischer Studenten an allen Hochschulen nur um 22,9 Prozent gewachsen ist. 1)
 
Auch die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena verzeichnet seit Jahren ein steigendes Interesse aus dem Ausland. Der Anteil ausländischer Studierender ist hier sogar überproportional gewachsen: Im Wintersemester 2009/2010 lag dieser bei 5,1%, aktuell kann die Hochschule auf 11,5% blicken – das ist ein Zuwachs um 125,5%.
 
Für die EAH Jena liegen die Gründe für das gute Ansehen unter ausländischen Studierenden auf der Hand: „Ausländische Studierende finden bei uns nicht nur sehr gute Studienbedingungen vor. Sie können auch einige Vorlesungen und Seminare auf Englisch besuchen. Sie profitieren vom familiären Campus einer ‚kleinen, aber feinen‘ Hochschule, werden mit offenen Armen empfangen und auch außerhalb des Studiums gut betreut“, erklärt Angelika Förster, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes. Das Akademische Auslandsamt organisiert für ausländische Studierende aller Fachbereiche ein breites Betreuungsangebot, so Sprachintensivkurse vor Semesterbeginn, Einführungsveranstaltungen, Bewerbertrainings und vieles mehr.
 
Außerdem bekommt jeder Neuankömmling einen studentischen Tutor zur Seite, der unter anderem bei Behördengängen hilft. Das fördert nicht zuletzt das kulturelle Miteinander, baut eventuelle Vorurteile und Intoleranz ab. Eine weitere Anlaufstelle für ausländische Studierende ist das internationale Begegnungszentrum „Haus auf der Mauer“ im Stadtzentrum, gemeinsam betrieben von der Stadt Jena, Universität und EAH sowie dem Studentenwerk Thüringen.
 
Die Kolumbianerin Eliana Cordero, 25, die im dritten Semester im ingenieurwissenschaftlichen, englischsprachigen Masterstudiengang „Scientific Instrumentation“ studiert, muss die Jenaer Hochschule nicht mehr überzeugen: „Ich habe mich hier von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Ausstattung und Lehre an der EAH Jena sind exzellent. In den modernen Forschungslaboren kann ich mir genau das Wissen aneignen, das ich brauche. Dazu kommen erfahrene Professoren und Kommilitonen, die mir helfen, mich zurechtzufinden und das Beste aus meinem Studium herauszuholen“, so die junge Ingenieurin.
 
sn
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1) Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 4.1, WS 2013/2014, Vorbericht