Studium Integrale der EAH Jena wird weiter gefördert


Studierende aus verschiedenen Bereichen lernen mit- und voneinander 

(30. November 2015) Das Projekt Studium Integrale der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena gehört zu den erfolgreichen Konzepten, die auch künftig im Programm „Qualitätspakt Lehre“ von Bund und Ländern gefördert werden. Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung kürzlich bekanntgab, konnte sich die Jenaer Hochschule mit ihrem Projektantrag im bundesweiten Wettbewerb durchsetzen.
 
Das Lehrprojekt „Studium Integrale und kontinuierliche Qualitätsverbesserung“ war im Oktober 2011 an der EAH Jena mit dem Ziel gestartet, ein studiengangübergreifendes integratives Modulangebot für den Wahlpflichtbereich zu entwickeln. Damit verbunden sollte ein studierendennahes, kontinuierliches Qualitätssicherungssystem in Studium und Lehre geschaffen werden.
 
Seit Projektbeginn wurde das Konzept mit sieben Fachbereichen umgesetzt: Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen und Bereiche lernen mit- und voneinander und bearbeiten einen Sachverhalt aus verschiedenen fachlichen Blickrichtungen. Das Projekt bietet besonders für Studierende eine gute Gelegenheit, inhaltlich und strukturell über den Tellerrand des eigenen Studiengangs zu schauen: Sie erweitern durch die Arbeit in den studiengangübergreifenden Modulen ihr interdisziplinäres Wissen, entwickeln Verständnis für andere Fachkulturen und reflektieren dadurch auch die eigene Fachkultur intensiver.
 
Der Begründer und  Leiter von „Studium Integrale“ Prof. Dr. Burkhard Schmager, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und ehemaliger Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der EAH Jena, freut sich sehr, dass die Förderung des Projektes fortgesetzt wird: „Ich sehe darin eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit, die wir zukünftig auf die Masterstudiengänge ausdehnen können“, so der Wissenschaftler.
 
Das Projekt Studium Integrale der EAH Jena wird ab dem 1. Oktober des kommenden Jahres bis 2020 weiter finanziell unterstützt.

sn