Russische Mediziner zu Besuch in Jena


Langjährige Zusammenarbeit der EAH Jena mit der Universität Nowosibirsk

(2. Dezember 2016) Auf Deutschlandreise ist in diesen Tagen eine Gruppe von Mitgliedern der Staatlichen Medizinischen Universität Nowosibirsk (Fakultät der Universität Nowosibirsk, Russische Föderation). Der Besuch der Mediziner startete am Freitag an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Prof. Dr. Igor Marinkin, Professor für Geburtshilfe und Gynäkologie, sowie Rektor der Staatlichen Medizinischen Universität Nowosibirsk, und seine Kolleginnen und Kollegen trafen dort mit der Rektorin der EAH Jena, Prof. Dr. Gabriele Beibst, und Prof. Dr. Olaf Scupin, Fachbereich Gesundheit und Pflege, zusammen.
 
Professor Scupin arbeitet schon seit mehreren Jahren in gemeinsamen Projekten mit der Universität Nowosibirsk: Der Pflegemanager führt mit Kolleginnen und Kollegen der EAH Jena und der Medizinischen Fakultät der Universität Nowosibirsk jährliche Fachtagungen durch, wo sie beispielsweise an der Standardentwicklung in der Palliativmedizin und im Schmerzmanagement arbeiten.
 
Die russischen Besucher waren vor allem an der Entwicklung des Fachbereichs Gesundheit und Pflege interessiert, der 2014 als neunter Fachbereich der EAH Jena gegründet wurde. Gleichzeitig neu eingerichtet wurden dort die dualen Bachelorstudiengänge „Geburtshilfe/Hebammenkunde“ und „Pflege“. Heute studieren 56 junge Frauen und Männer in dem dualen Pflegestudiengang und 36 junge Frauen das Fach „Geburtshilfe/Hebammenkunde“. Bei der Umsetzung dieser Studienprogramme blickt die EAH Jena auf eine enge Zusammenarbeit unter anderem mit dem Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
 
Zu Gast bei dem Treffen in der EAH Jena war auch Prof. Dr. Ekkehard Schleußner, Direktor der Abteilung Geburtshilfe des Universitätsklinikums Jena. Trotz des Umzugs seiner Abteilung, einschließlich Kreißsaal, in den Klinikneubau nach Jena-Lobeda, ermöglichte er den Gästen am Freitagnachmittag einen Blick auf das neue Domizil.
 
Bevor sie am kommenden Sonntag nach Dresden weiterreisen, besuchen die russischen Mediziner am Samstag noch Kliniken in Eisenberg und Weimar.
 
sn